Was kostet eine Website wirklich? Alle Kosten im Überblick
- May 29
- 4 min read

Du buchst ein Webdesign-Projekt — und plötzlich kommen Rechnungen von Stellen die du gar nicht auf dem Schirm hattest. Domain hier, Siteplan da, E-Mail-Adresse noch dazu.
Das ist kein Trick. Das ist einfach nicht gut erklärt worden.
Als Webdesignerin ist es mir wichtig dass du von Anfang an weißt womit du rechnest — nicht erst wenn die erste Rechnung kommt. Dieser Artikel erklärt alle Kostenpunkte die bei einer Website entstehen, was einmalig anfällt und was laufend bezahlt wird.
Die Kosten im Überblick
Eine Website setzt sich aus mehreren unabhängigen Kostenpunkten zusammen. Manche zahlst du einmalig, manche monatlich oder jährlich — und manche direkt an Anbieter die nichts mit deinem Designer zu tun haben.
Projektkosten: das Honorar deines Designers für Konzept, Design und Umsetzung
Plattform / Siteplan: das monatliche Abo der Plattform auf der deine Website läuft
Domain: deine Adresse im Internet, z.B. deinname.at
E-Mail-Adresse: hallo@deinname.at — kommt nicht automatisch mit der Domain
Hosting: der Server auf dem deine Website gespeichert ist, je nach Plattform inklusive oder separat
Wie viel das in deinem konkreten Fall bedeutet, hängt vom Umfang deines Projekts ab. Auf meiner Preisseite kannst du mit wenigen Fragen herausfinden welches Paket zu dir passt und was es realistisch kosten wird:
1. Projektkosten — was der Designer kostet
Das ist der Teil den die meisten kennen: das Honorar des Designers für Konzept, Design, Umsetzung und die gemeinsamen Abstimmungen. Dieser Preis ist in der Regel einmalig und projektbezogen.
Was ist typischerweise inbegriffen:
Erstes Gespräch und Konzept
Design und visuelle Umsetzung
Technische Einrichtung der Website
Abstimmungsrunden und Korrekturen (Anzahl je nach Vereinbarung)
Übergabe und kurze Einweisung
Was ist typischerweise nicht inbegriffen:
Texte — außer du buchst Copywriting explizit dazu
Professionelle Fotos — Stockfotos oder ein Fotoshooting sind separat
Logo oder Branding — falls noch nicht vorhanden
Laufende Pflege und Änderungen nach dem Launch
SEO-Betreuung über den Launch hinaus
Tipp: Frag vor Projektstart immer nach was genau im Preis enthalten ist — und was nicht. Ein guter Designer erklärt das transparent.
Wie viel kostet ein Webdesign-Projekt? Eine einfache Website mit 3–5 Seiten startet beim Freelancer ab ca. 1.000 Euro. Für einen vollständigen Unternehmensauftritt mit Strategie, Texthilfe und SEO-Setup ist ein Budget von 1.500 bis 3.000 Euro realistisch. Als Freelancerin ist das in der Regel günstiger als bei einer Agentur — weil du direkt mit der Person arbeitest die deine Website tatsächlich baut.
2. Plattform / Siteplan — das monatliche Abo
Deine Website braucht ein Zuhause — das ist die Plattform. Die bekanntesten sind Wix, Webflow und WordPress. Jede Plattform hat eigene Tarife die monatlich oder jährlich bezahlt werden.
Diese Kosten zahlst du direkt beim Anbieter — unabhängig von deinem Designer. Das ist wichtig zu verstehen: auch nach Abschluss des Projekts laufen diese Kosten weiter.
Was kostet eine Plattform?
Wix: ab ca. 15€/Monat um die Wix-Werbung zu entfernen und eine eigene Domain zu verbinden. Für professionelle Seiten empfiehlt sich der Business-Plan ab ca. 25€/Monat.
Webflow: ab ca. 14€/Monat für einfache Sites, CMS-Pläne ab ca. 23€/Monat.
WordPress: die Software selbst ist kostenlos — aber du brauchst Hosting separat und oft bezahlte Plugins oder Themes.
Bei Wix und Webflow ist Hosting bereits im Siteplan enthalten. Bei WordPress zahlst du Hosting separat — mehr dazu im nächsten Abschnitt.
3. Domain und E-Mail-Adresse — deine digitale Identität
Domain
Die Domain ist deine Adresse im Internet — z.B. deinname.at oder deinunternehmen.com. Sie wird einmalig registriert und dann jährlich erneuert.
Kosten: ca. 10 bis 20 Euro pro Jahr je nach Anbieter und Endung
.at vs. .com: .at ist für österreichische Unternehmen empfehlenswert — es signalisiert lokale Relevanz und wird von Google für lokale Suchanfragen bevorzugt
Wichtig: Die Domain gehört dir — nicht dem Designer. Achte darauf dass sie auf deinen Namen registriert ist
E-Mail-Adresse mit eigener Domain
Das überrascht viele: hallo@deinname.at ist nicht automatisch dabei. Eine Domain ist nur die Adresse — eine E-Mail-Adresse mit dieser Domain ist ein separater Dienst.
Warum lohnt sich das trotzdem? Eine E-Mail-Adresse mit deiner Domain wirkt sofort professioneller als eine Gmail- oder GMX-Adresse. Kunden vertrauen ihr mehr — und sie stärkt deine Marke bei jedem Kontakt.
Google Workspace: ca. 6 Euro/Monat pro Nutzer — zuverlässig und einfach einzurichten
Zoho Mail: kostenloses Basispaket — gute Alternative wenn Budget ein Thema ist
Microsoft 365: ab ca. 5 Euro/Monat — sinnvoll wenn du ohnehin mit Word und Excel arbeitest
Meine Empfehlung: Richte die E-Mail-Adresse vor dem Website-Launch ein — damit sie vom ersten Tag an auf der Seite steht.
4. Hosting — wo deine Website gespeichert ist
Hosting ist der Server auf dem deine Website-Dateien gespeichert sind. Ohne Hosting ist deine Website nicht erreichbar.
Wix und Webflow: Hosting ist im Siteplan enthalten — du zahlst nichts extra
WordPress: Hosting ist separat, ca. 5 bis 15 Euro/Monat je nach Anbieter
Was du beim WordPress-Hosting beachten solltest:
Serverstandort in Europa oder Österreich — gut für Datenschutz und Ladezeit
Ladezeit: billiges Hosting kann deine Website langsamer machen — ein negativer SEO-Faktor
Alle Kosten auf einen Blick
Hier eine kompakte Übersicht damit du planen kannst:
Projektkosten (Webdesigner): 1.000 bis 3.000+ Euro, einmalig
Plattform / Siteplan: 15 bis 25 Euro/Monat, laufend
Domain: 10 bis 20 Euro/Jahr, jährlich
E-Mail-Adresse: 0 bis 6 Euro/Monat, laufend
Hosting (nur bei WordPress): 5 bis 15 Euro/Monat, laufend
Für eine typische kleine Unternehmenswebsite auf Wix oder Webflow bedeutet das: einmalig ca. 1.500 bis 3.000 Euro für das Projekt, plus ca. 25 bis 35 Euro/Monat für laufende Kosten.
Was dein Projekt konkret kosten würde, kannst du direkt auf meiner Preisseite herausfinden — mit wenigen Fragen, transparent und ohne Verkaufsdruck:




